Teesortiment

Darjeeling
An den südlichen Hängen des Himalaya-Gebirges liegt die Stadt Darjeeling und um sie herum Teegärten in teilweise über 2000 m Höhe. Die Pflanzen haben hier durch das kühle Klima optimale Wachstumsbedingungen, wodurch sich ein besonders blumig-würziges Aroma entwickelt. Die Erntezeit wird in drei Phasen unterteilt:
First Flush-die Frühlingsernte,
Second-flush-die Sommerpflückung
Autumnal-die Herbstpflückung.

Nepal
Der kommerzielle Teeanbau in Nepal begann erst in den 1950er Jahren. Die Teegärten liegen im Osten des Landes an den südlichen Hängen des Himalaya-Gebirges, an der Grenze zu Darjeeling.
Nepal-Tees zeichnen sich durch ihre aromatisch/milde Tasse aus.

Sikkim
Die Teeanbaugebiete im indischen Bundesstaat Sikkim liegen im Himalaya-Gebirge und sind vom Charakter ähnlich wie Darjeeling-Tees.
Assam
Assam, der Bundesstaaat im Nordosten Indiens besteht wesentlich aus dem breiten Tal des Stromes Brahmaputra. Das Assamtal, eines der regenreichsten Gebiete der Welt, hat nur eine Höhe von ca. 150 Meter über dem Meeresspiegel.
Assam ist das größte zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt und produziert würzig/kräftige Tees.

Sri Lanka/Ceylon
Auf der Insel werden hauptsächlich schwarze Tees produziert, die ein vielfältiges Aroma von fein, herb bis würzig bieten. Die Teeplantagen befinden sich im südlichen Hochland der Insel. Die Gebiete Nuwara Eliya und Dimbula, gelegen im westlichen Teil des Hochlands, wo es trockenes Klima gibt, ernten im Februar und März. An den östlichen Hängen in dem Uvagebiet, wird im Juli bis September geerntet. Die Uva-Tees sind sehr kräftig und ergiebig/aromatisch.

China
Chinesische Tees werden in den Provinzen: Anhui, Fujian, Guangdong, Guizhou, Henan, Hunan, Hubei, Jiangsu, Jiangxi, Sechuan, Shaanxi, Yunnan und Zhejijang angebaut. Jede Provinz hat verschiedene Distrikte, so ist z.B. Wuyuan ein Distrikt in der Provinz Jiangxi. China produziert ca. 695.000 Tonnen Tee, davon werden ca. 250.000 Tonnen exportiert. Für Deutschland ist China das viertwichtigste Importland, ca. 13,7 Prozent aller Importe werden in China gekauft.

Formosa
Die Hauptanbaugebiete liegen im Norden und Nordosten der Insel, die Anbaubedingungen sind optimal, gleichmäßig aufs Jahr verteilte Regenfälle und gute Höhenlagen der Teeplantagen. Wie auch in China dauert die Ernte von April bis Oktober, wobei die Teequalität von Pflückung zu Pflückung abnimmt. Der gute Ruf kommt vorwiegend von den Oolong-Tees. Diese halbfermentierten sehr fruchtigen Tees haben ein langes, fleischiges und gut gerolltes Blatt.

Japan
Japan stellt vorwiegend Grüntee her.
Seit 805 n. Chr., mit dem Beginn des Buddhismus, wird der Teeanbau in Japan betrieben. Die Ernte beginnt im Frühjahr, je nach Wetterlage ca. im April. Dann werden die besten Senchas geerntet. Im Juni folgen die Banchas. In Japan wird überwiegend das „Sencha-leaf“ produziert, welches statt rollen bei Dämpfen gepresst und anschließend getrocknet wird.

Tee aus anderen Ländern und Mischungen
z.B Kenia, Nilgiri, Sumatra, Java, Tansania, Ostfriesen Mischungen...

Weißer Tee
Weißer Tee ist ein traditioneller chinesischer Tee für den Export und als leicht fermentierter Tee einzustufen. Die frisch gepflückten weißen Knospen werden bei normalen Außentemperaturen in der Sonne für ca. 24 Stunden unter ständiger Bewegung gewelkt. Anschließend folgt eine schonende Handrollung der Blätter und Knospen, gleich danach eine ca. halbstündige Fermentierung in 20 cm hohen Schichten. In einer Trommel werden dann die leicht anfermentierten Knospen 10 Minuten bewegt und mit Zufuhr von Wärme endgetrocknet.

Tee aus kontrolliert biologischem Anbau
Darjeeling, Assam, Ceylon, Süd Indien, China, Japan, Kräutertee, Früchtetee, Ostfriesen Mischung, Englisch Breakfast Mischung, aromatisierte Schwarztees, aromatisierte Grüntees, Rooibusch natur und aromatisiert.
Alle unsere Bio Tees sind zertifiziert nach VO (EG) 834/2007 und überwacht von der Kontrollstelle GfRS, Göttingen. Unsere Kontrollnummer lautet: DE-039-ÖKO-KONTROLLSTELLE

aromatisierte Tees
Die ersten aromatisierten Tees kamen vor ca. 760 Jahren aus China und sind Rosentee und Jasmintee gewesen. Die alten Rezepte werden zum Teil heute noch verwendet.
Um 1830 herum brachte der zweite Earl Grey von seiner Mission aus China eine besondere Teekomposition mit. Ein mit Bergamotte-Öl beträufelter Schwarztee. Dieser Tee wurde beliebt in der englischen upper-class und begann in Europa Mode zu werden.
Im Laufe der Jahre gab es dann immer mehr Kreationen, die heute aus dem Teefachhandel nicht mehr weg zudenken sind.

Ayurvedische Kräutertees/Wellnesstees
Kräuter werden seit der Steinzeit als Heilmittel oder als Teeaufguß verwendet, von vielen Kräutern können diese natürlich wirkenden Tees gemischt werden. Kräutertees schmecken nicht nur gut, sie haben auch viele positive Wirkungen von erfrischend, erwärmend, wohltuend, entspannend bis beruhigend. Ayurvedische Tees kommen aus der ganzheitlichen Heilkunde Ayurveda, sie ist die Lehre vom Leben und diese Tradition ist vor über 4000 Jahren in Indien entstanden. Körper, Geist und Seele sollen ins Gleichgewicht kommen und in Harmonie, Wohlbefinden und Gesundheit gebracht werden.
Rooibusch
Der sehr beliebte Rooibusch-Tee, auch genannt Rotbusch, Rooibos oder Massaitee wird in Süd Afrika im schönen Hochland in der
Ceder-Gebirgskette in der Nähe von Kapstadt angebaut.
Er ist koffeinfrei und wird pur oder verfeinert mit Früchten, Blüten oder Aroma getrunken.

Früchtetee
Die Basis der meisten Früchtetees besteht aus Hibiskus, Hagebuttenschalen, Weinbeeren und Apfelstücken. Hisbiskus sorgt für den kräftigen Geschmack und die dunkelrote Farbe. Hagebuttenschalen geben dem Tee ein fruchtig/leicht saures Aroma. Weinbeeren und Apfelstücke runden den Tee ab und geben ihm eine milde Süße.
Je nach Zusammenstellung der Zutaten wird dann eine eher milde oder säuerliche Grundbasis geschaffen, die nach Belieben mit Fruchtstücken, Blüten und Aroma verfeinert wird.
Teeanbaugebiete der Erde (zum Vergrößern klicken)
